Lala Isakova
Lala Isakova
Sie begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von vier Jahren. Im Alter von 13 Jahren debütierte sie als Solistin mit dem Aserbaidschan National Symphony Orchestra. Gewann beim Internationalen Klavierwettbewerb 1981 in Kirovabad (Aserbaidschan) den 1 Preis.
Ihr Studium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei Lev Vlasenko und Mikhail Pletnev schloss Lala Isakova mit “Auszeichnung” ab. Sie studierte in Berlin bei Annerose Schmidt, und nahm an Meisterkursen bei Vitalij Margulis, Leon Fleisher, Murray Perahia teil.
Lala Isakova tritt als Solistin bei Klavierabenden und Konzerten mit Orchestern (Berliner Symphoniker, Aserbaidschan National Symphony Orchestra, Kairo Symphony Orchestra, HMH Symphony Orchestra Berlin, Akademisches Orchestra Berlin, Echnaton Symphony Orchestra, Deutsch-Polnisches Jugendorchester, Philharmonisches Orchestra Vilna, Aomori Chamber Orchestra) in Deutschland, Russland, Japan, Italien, Schweiz, Portugal, Ägypten, Aserbaidschan, Litauen, Ungarn und Polen. Sie konzertiert auch als Mitglied von mehreren Kammermusikensembles. Engagements führen sie zu Festspielen wie “Settimana musikale” in Lugano, Bayreuther Festspiele, “Lubuska Camerata” in Polen, Klassisches Musikfestival in Baku.
Siegerin des SFB Wettbewerbs 2000. Aufnahmen für diverse Fernsehstationen, Rundfunkaufnahmen beim Radiosender RIAS in Berlin und beim SFB.
Ihre CD mit Klaviersonaten von Viktor Ullmann ist im Dezember 2011 bei Crystal Classics herausgekommen.
Die Musik von Victor Ullmann gehört zum Repertoire von Lala Isakova seit dem Jahr 2000. Maestro Fred Buttkewitz lud sie ein, im Konzert im Berliner Dom zur Eröffnung der Ausstellung “Ein Vermächtnis aus Theresienstadt” der berühmten Künstlerin aus Schweiz DESSA (Deborah Petroz-Abeles) teilzunehmen. Weitere Zusammenarbeit zwischen Lala Isakova und DESSA erfolgte in Paderewsky-Saal in Lausanne im Jahr 2008.Lala Isakovas Interesse an Ullmanns Klaviersonaten wurde wesentlich befördert durch den Berliner Musikwissenschaftler Frank Harders-Wuthenow, der wegen seines Einsatzes für das Werk verfolgter Komponisten große Bekanntheit erlangte.